mustERkennung

mustERkennung … stuff about patterns and their recognition

Control

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Vor ein paar Tagen habe ich a) die DVD gekauft und mir diese b) auch sogleich angesehen. Es geht im den Film Control von Anton Corbijn, und es geht um den Film über Ian Curtis.

Ian wer? Curtis. Lead-Sänger der Band Joy Division, der Name ist bekannt.

Listen to the silence, let it ring on.
Eyes, dark grey lenses frightened of the sun.
We would have a fine time living in the night,
Left to blind destruction,
Waiting for our sight.

Irgendwie beginnt der Film, er kauf das neue Bowie-Album von 1973 (Ich denke, dass es Pinups ist), Kajalstift und eine Plüschjacke ergeben das typische Poserimage. “Wer schreibt denn hier?” Das erste mal Anerkennung, Deborrah tritt in sein Leben, sie wird geeheligt, und irgendwann kommt dann das Kind. Die echte Lebensgeschichte ist geradlinig und mit wenigen Schnitten erzählt. Die Werdung der Band hingegen sehr detailliert. Der Deal mit dem Manager, der Deal mit Factory, die ersten Konzerte. Der Erfolg, der steigende Druck.

Asylums with doors open wide,
Where people had paid to see inside,
For entertainment they watch his body twist
Behind his eyes he says, ‘I still exist.’

Die Schwäche des Films ist meiner Meinung nach, dass nicht wirklich deutlich wird, wie es zu dem Suizid kommen konnte,  nur am Ende deuten einige Szene darauf hin. Die Schwäche ist, dass die Handlungen nicht motiviert werden. Warum hängt er plötzlich mit Annik (irgendwie ordentlich gespielt von Alexandra Maria Lara, aber irgendwie auch wie ein Abbild der jungen Nena) ab? Was reizt ihn an ihr? Wer ist dieser Rob, wo kommt der her, wie gehört der dazu? Wo ist da Geld? Wieso Hooligans beim Konzert? Es gibt Unstimmigkeiten, die mich dem Film nur vier Sterne geben lassen.

Why is the bedroom so cold
Turned away on your side?
Is my timing that flawed,
Our respect run so dry?
Yet theres still this appeal
That weve kept through our lives
Love, love will tear us apart again

Aber: Die Musik ist groß, und wenn die Geschichten stimmen, dass Sam Riley wirklich live gesungen hat, dann ist sie noch viel besser. Schwarz  & Weiss ist das Markenzeichen von Corbijn, da kommt man nicht drüber. Vielleicht wäre es schön gewesen, die Jugendkulturen in bunt zu sehen, die Mods, die Punks, die Hools, die unter Umständen vorhandenen Goths. Aber, es ist (s)ein Label.

Confusion in her eyes that says it all.
She’s lost control.
And she’s clinging to the nearest passer by,
She’s lost control.
And she gave away the secrets of her past,
And said I’ve lost control again,
And a voice that told her when and where to act,
She said I’ve lost control again.

Ein schöner Film, der mir keine neue Erkenntnis, aber einen sehr guten Anker der Erinnerung gibt. 4 Sterne weil ich denke, dass es nachhaltiger gehen kann.

(all links: imdb.com)

Written by Rayk Fenske

July 16, 2009 at 8:54 pm

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